3.1 2009-12 2019-07-30 / GXML Toolbox V3.2 R20140205 ARRIBAp V14.5.410 1380p16 KIT Campus Ost - Sanierung Bau 70.16 EUR Euro Yes 83 EUR Euro
KIT Karlsruher Institut für Technologie Campus Nord Herrmann-von-Helmholtz-Platz 1 76344 Eggenstein-Leopoldshafen D Frau Freiner

Titelblatt

Vergabe-Nr. 1790760


Bauvorhaben                                      KIT/ Campus Ost, Karlsruhe, Gebäude 70.16

                                                          Generalsanierung / Umnutzung Mannschaftsgebäude

Gewerk:                                              PERSONENAUFZUGSANLAGE

                                                          nach DIN EN 81-20-A3, 81-21, 81-70

Auftraggeber                                      KIT Karlsruher Institut für Technologie

                                                          CAMPUS NORD

                                                          Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
                                                          76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Projektleitung Bauherrschaft:             Facility Management - Immobilienmanagement Bauprojekte

                                                            Frau Freiner

                                                            Tel.+49 (721) 608 25 251

                                                            jasmin.freiner@kit.edu

Erfüllungsort:                  Karlsruher Institut für Technologie

                                                            Rintheimer Querallee 2

                                                            76131 Karlsruhe

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS:

HINWEISE / VORBEMERKUNGEN

                                                                    1.0 ÜBERSICHT ZUM BESTANDSGEBÄUDE

                                                                    2.0 TRAGWERKSBESCHREIBUNG BESTAND

                                                                    3.0 BAUMASSNAHME

                                                                    4.0 ORTSBESICHTIGUNG

                                                                    5.0 SCHUTZMASSNAHMEN (Denkmalschutz)

                                                                    6.0 PROJEKTADRESSENLISTE

                                                                    7.0 BAUSTELLENORDNUNG

                                                                    8.0 ANLAGENVERZEICHNIS

                                                                    9.0 DOKUMENTATION / EDV-SCHNITTSTELLE

                                                                    10.0 ABGRENZUNG DES LIEFER- UND LEISTUNGSUMFANGES

                                                                    11.0 EINWEISUNG

                                                                    12.0 ZEICHNUNGSUNTERLAGEN AN

ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN

LEISTUNGSPOSITIONEN

WARTUNGSANGEBOT

STUNDENLOHNARBEITEN

HINWEIS ZUR BIETERUNTERSCHRIFT

ANLAGEN

Baubeschreibung

1.0 ÜBERSICHT ZUM BESTANDSGEBÄUDE:

Das Mackensen-Kasernengebäude Gebäude Nr. 70.16 befindet sich auf dem Gelände des Campus Ost des KIT und ist derzeit ungenutzt. Es wird eine neue Nutzung als Bürogebäude geplant.

Anzahl Geschosse: 6

2. DACHGESCHOSS (Spitzboden)

1. DACHGESCHOSS

2. OBERGESCHOSS

1. OBERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

UNTERGESCHOSS

Abmessungen: Grundfläche ca. 16,70 x 66,70 m

Gesamthöhe des Firstes ca. 19,5 m über GOK.

In dem Gebäude befinden sich zwei Treppenhäuser.

Bisherige Nutzung: Mannschaftgebäude der Bundeswehr (Mackensen-Kaserne) bis ca. 2010.

Das Gebäude steht seither leer.

Baujahr ca. 1936 -1938.

Das Gebäude wird incl. der techn. Installationen komplett entkernt,

mit Ausnahme der denkmalgeschützten Beläge.

2.0 TRAGWERKSBESCHREIBUNG BESTAND

Das massiv gebaute Gebäude besteht aus den tragenden Außenwänden

und zwei tragenden Innenwänden entlang des Flurs.

Auf diesen Wänden sind die Decken aufgelegt.

Im Bereich des offen zum Flur gelegenen Raums zwischen Achse 11/12 - 13/14

und im Bereich der Treppenhäuser sind auch Querwände als tragend anzusehen.

Eine Bestandsstatik ist nicht vorhanden.

Es liegt eine neu erstellte statische Berechnung vor.

3.0 BAUMASSNAHME:

Dach und Fassade werden komplett saniert, neue Fenster und eine Aufzugsanlage eingebaut.

Die WC-Anlagen und Installationsschächte werden neu angeordnet.

Der Innenausbau erfolgt für die Nutzung als Hochschulgebäude (Büros).

Die haustechnischen Installationen werden komplett neu hergestellt.

Der Aufzugsschacht wird neu hergestellt.

4.0 ORTSBESICHTIGUNG:

Dem Bieter wird eine Ortsbesichtigung empfohlen.

Diese ist mit der Bauüberwachung zu vereinbaren.

5.0 SCHUTZMASSNAHMEN (Denkmalschutz):

Die Arbeiten haben grundsätzlich so zu erfolgen, dass die Gebäudesubstanz möglichst wenig beschädigt wird, um kostenintensive Nacharbeiten zu vermeiden.

Das Gebäude ist denkmalgeschützt. Zu erhalten sind insbesondere

- sämtliche Parkettböden incl. Sockelleisten

- sämtliche Keramik und Natursteinbeläge in Treppenhäusern und Fluren, incl. Sockelleisten

- Treppenbeläge und -brüstungen.

- die abgerundeten Türleibungen

Treten in diesem Zusammenhang Probleme auf, ist die Montage zu unterbrechen, die Bauleitung ist

unverzüglich schriftlich und mündlich zu informieren.

Freigelegte Flächen sind gegen Witterungseinflüsse zu schützen.

Verunreinigungen innerhalb und ausserhalb des Baugeländes, die im ursächlichen Zusammenhang mit der

Durchführung des Bauvorhabens entstehen und welche der AN zu vertreten hat, sind nach Aufforderung

durch die Bauleitung sofort zu beseitigen.

Jeder Unternehmer beseitigt den von ihm verursachten Bauschutt. Die Bauleitung kann auch eine

Teilreinigung verlangen.

Kommt ein Unternehmer der Aufforderung innerhalb eines Arbeitstages nicht nach, kann die Bauleitung ohne Einspruchsrecht des Unternehmers die Bauschuttbeseitigung auf dessen Kosten durchführen lassen.

Projektadressenliste

6.0 PROJEKTADRESSENLISTE

Bauvorhaben                                       KIT Gebäude 70.16 / Campus Ost

                                                                    Sanierung Mannschaftsgebäude

                                                                    (ehemaliger Standort Mackensen-Kaserne)

                                                                    Rintheimer Querallee 2

                                                                    76131 Karlsruhe

Bauherr / Auftraggeber:                                   KIT Karlsruher Institut für Technologie

                                                                    CAMPUS NORD

                                                                    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
                                                                    76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Projektleitung Bauhherrschaft:                         Facility Management - Immobilienmanagement Bauprojekte

                                                                    Frau Freiner

                                                                     Tel.               +49 (721) 608252516

                                                                     jasmin.freiner@kit.edu

Baustellenordnung

7.0 BAUSTELLENORDNUNG:


Der AN erhält nach Auftragsvergabe eine Einweisung durch die Vertreter des KIT, der Bauleitung und des SiGe-Koordinators.

Es wird darauf hingewiesen, dass

  • der AN im Keller einen Raum zugewiesen bekommt und diesen selbst mit entsprechenden Maßnahmen zu sichern hat. Falls vom AN eine Bautüre eingebaut wird, ist mindestens ein Schlüssel an den Bauleiter weiterzugeben zwecks Zugänglichkeit der Räumlichkeiten.
  • bauseits ein WC-Container gestellt wird, sowie ein Lagercontainer zum Zwecke der Einlagerung von Gegenständen, die nicht entsorgt werden dürfen (nach Absprache mit Bauleitung/Bauherr)
  • das Aufstellen von Baustelleneinrichtung im Außenbereich immer mit der Bauleitung / SiGeKo abzustimmen ist

Anlagenverzeichnis

8.0 ANLAGENVERZEICHNIS

- Anfahrtsskizze

- Lageplan

- Grundrisse

- Ansichten

- Schnitt

- Bestandsfotos

EDV-Schnittstelle zur Dokumentation

9.0 DOKUMENTATION / EDV-SCHNITTSTELLE:

Sofern für die Leistungen dieses Gewerks Revisionspläne durch den AN zu liefern sind, ist folgende Festlegung zu beachten:

Dokumentationsrichtlinie (KIT-DRL) für Campus Nord und Campus Ost

In der Dokumentationsrichtlinie (KIT-DRL) werden, in Einklang mit den Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Normen sowie betriebsinterne Regelungen z.B. CAD-Richtlinien, Vorgaben für eine einheitliche, übergreifende Kennzeichnung und Strukturierung (SNK) der Informationen in Papier- und digitaler Form sowie die Mindestanforderungen an Inhalt und Umfang der Dokumentation festgelegt.

Ziel dieser Richtlinie ist es, die Verfügbarkeit, Vollständigkeit, Einheitlichkeit, Transparenz, Aktualität und Verwendbarkeit von umfassenden Gebäude- und Liegenschaftsinformationen nachhaltig zu unterstützen und zu optimieren.

Die Dokumentationsrichtlinie und die dazugehörigen Vorlagen finden sie unter folgendem Link http://www.fm.kit.edu/700.php

Abgrenzung des Liefer- und Leistungsumfanges

10.0 ABGRENZUNG DES LIEFER- UND LEISTUNGSUMFANGES (SCHNITTSTELLEN)

10.1 Bauseitige Leistungen

  • Bereitstellung des 4-seitigen, trockenen Aufzugsschachtes, erstellt nach Ausführungsplanung des Architekten und Anlageplan des Auftragnehmers. Schachtentlüftung nach Bauordnung bzw. nach unseren Plänen.
  • Schutzgitter im Schacht für Be- und Entlüftung.
  • Einsetzen der vom Auftragnehmer gelieferten Einbauteile wie Halfenschienen, Ankerschienen und Gerüsthülsen nach den Angaben in der Anlagezeichnung. Anschließend Freilegung und Säuberung der Ankerschienen.
  • Einsetzen des vom Auftragnehmer mitgelieferten Montageträgers bzw. der Lastösen im Schachtkopf.
  • Einbetonieren des vom Auftragnehmers mitgelieferten Decken-Lasthakens im Triebwerksraum zum Aufstellen des Antriebes.
  • Beleuchtung des Verteilerraumes für Schaltschrank durch festinstallierte Leuchte und Installation einer Schukosteckdose.
  • Elektrische Kraft- und Lichtstromzuleitung bis zum Hauptschalter im Schaltschrank (1.DG) mit vorgeschalteten Sicherungen, sowie alle elektronischen Verbindungsleitungen außerhalb des Schachtes und Triebwerksraumes.
  • Einholen der Genehmigung beim zuständigen EVU entsprechend den von uns genannten Anschlußwerten.
  • Baustrom und Bauwasser
  • Ölfester Anstrich in der Schachtgrube.
  • Evtl. benötigte Anschlüsse für das Notrufsystem des Herstelles.
  • Sämtliche Blitzschutz- und Erdungsarbeiten.

10.2 Leistungen des Auftragnehmers

  • Erlangung der bauamltichen und TÜV-Zulassung inkl. Gebühren für die gewählte Konstruktion.
  • Übernahme von Kosten für die gesetzlich vorgeschriebene Abnahmeprüfung.
  • Antrag auf die behördliche Abnahmeprüfung
  • Beistellen von Fachpersonal zur gesetzlich vorgeschriebenen Abnahmeprüfung.
  • Gebühren und Aufwand für Versuchsdurchführungen - soweit erforderlich - und die Genehmigung durch die Behörden bzw. die StB. Arbeiten.
  • Lieferung von Gerüstbügeln
  • Schachtegerüst bei Einzelaufzüge
  • Beratung und Planungsunerstützung
  • Anfertigen von Einbauzeichnungen
  • Lieferung und Montage der Schachtbeleuchtung
  • Lieferung und Montage einer ausreichenden Beleuchtung am Triebwerk
  • Lieferung und Montage des Hauptschalters, des Lichtschalters für Kabinen- und Schachtbeleuchtung (im Steuerschr. enthalten)
  • Lieferung eines Triebwerkrahmens aus Profilstahl
  • Grundierung als hochwertige Pulverbeschichtung aller nicht anderweitig behandelteen Aufzugteile.
  • Lieferung und Montage aller Massnahmen, die gem. EN 81-21/ EN 81-70 aufgrund der reduzierten Schachtkopfhöhe erforderlich sind.
  • Elektrische Installation ab Hauptschalter im Steuerschrank mit Verteilung und Absicherung.
  • Die in der VDI-Richtlinie 2566 beschriebenen Grenzwerte und Maßnahmen zum Schallschutz sind bezüglich der Abschnitte, die den Aufzug als Schallquelle betreffen, vom Auftragnehmer zur erfüllen bzw. zu treffen.
  • Lieferung aller Halfenschienen, Ankerschienen und Gerüstbügel zur Befestigung von Schachteinbauteilen und Türen. Die Lieferung muss rechtzeitig vor den Betonarbeiten des Rohbauers erfolgen.
  • Bereitstellung von Belastungsgewichte.
  • Kosten für die Beistellung von Belastungsgewichten
  • Montagegerüst nach UVV - Aufbau, Vorhalten, Abbau nach Erfordernissen

Einweisung

11.0 EINWEISUNG

Der Auftragnehmer hat für eine Einweisung des Bedienungspersonals in der Behandlung der Anlage zu sorgen.

Die Kosten hierfür werden nicht gesondert vergütet und sind in die Angebotspreise einzukalkulieren.

Die Einweisung hat zum Zeitpunkt der Abnahme und Inbetriebnahme zu erfolgen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind die vollständigen Einweisungsunterlagen (technische Datenblätter / Hinweise zur Bedienung der Anlage / Pflege- und Wartungshinweise / etc) an die Bauherrschaft zu übergeben.

Inhalt des Prüfbuches für Aufzüge

Um die ordnungsgemäße Durchführung der wiederkehrenden Prüfungen zu gewährleisten, muss der Hersteller ein Prüfbuch liefern, bestehend aus:

- EG Konformitätserklärung

- Stammblatt

- Nachweis der Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme

- Nachweis der Typprüfung

- Statik

Parallel dazu sollte die Anlagendokumentation vorhanden sein.

(Papierform, oder Digital siehe Abschnitt Dokumentation.)

Zeichnungen AN

12.0 ZEICHNUNGSUNTERLAGEN AN

Vor Arbeitsbeginn sind dem Auftraggeber bzw. dem zuständigen Architekten die notwendigen Zeichnungsunterlagen zur Genehmigung vorzulegen.

Aus den Zeichnungen muss insbesondere Art und Umfang der bauseitigen Vorleistungen hervorgehen (Schachtmaße / Türdetails / WD + DD / etc)

Mit der Fertigung darf vor Genehmigung dieser Zeichnungen nicht begonnen werden.

Die Kosten für die Planbearbeiten sind in die Angebotspreise einzukalkulieren.

Die Anlagenzeichnung muss sämtliche Angaben über Aussparungen und Befestigungsmöglichkeiten, die von der Rohbaufirma anzubringen sind sowie alle Belastungsangaben enthalten. Diese Angaben sind rechtzeitig zu machen. Die Kosten für Umarbeiten, Nacharbeiten oder Stemmarbeiten, die durch unzureichende bzw. verspätete Bauangaben notwendig werden, gehen in vollem Umfang zu Lasten des Auftragnehmers.

Insbesondere sind spätestens 2 Wochen nach Beauftragung verbindliche Zeichnungen des Aufzugsschachtes mit allen Rohbaumaßen vorzulegen.

ZTV-Aufzugsanlagen

ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN

Die Leistung des AN umfasst sämtliche Ausrüstungsgegenstände und Leistungen, die zur Erstellung der betriebsfertigen Anlage erforderlich sind, auch wenn diese im einzelnen nicht aufgeführt sind.

Vorschriften, Normen, Richtlinien und Auflagen

Es gelten die einschlägigen Brand-, baupolizeilichen und gesetzlichen Bestimmungen einschl. der für den Bau und den Betrieb der Anlagen bestehenden Vorschriften, wie:

  • Landesbauordnung,
  • Schriftenreihe „Barrierefreies Planen und Bauen“,
  • Aufzugsverordnung (AufzV),
  • EU-Aufzugsrichtlinie (EU 95/16/EG),
  • Anhang I zur Aufzugsrichtlinie
  • Gerätesicherungsgesetz GSG, 9GSGV + 12. GSGV u.a.,
  • Gesetz für die elektronische Verträglichkeit von Geräten (EU 89/336/EG),
  • DIN EN 81-1 als harmonisierte Norm,
  • Empfehlungen für die Entwicklung von Produkten (EU 89/106/EG),
  • DIN VDE 100, DIN VDE 0185, VDI 2566, VDI 2168 u. a.
  • VOB/B, C DIN 18299 und DIN 18385
  • Unfallverhütungsvorschriften (UVV),
  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Schallschutz VDI 2566 und DIN 4109
  • Die anerkannten Regeln der Technik u. a.
  • ENEV Energieeinsparverordnung
  • Die EG-Konformitätserklärung und die ECKennzeichnung
    erfolgt durch den Montagebetrieb des Bieters.
  • DIN EN 81-20-A3
  • DIN EN 81-21
  • DIN EN 81-70

Alle in diesen ZTV oder in den weiteren gewerkespezifischen ZTV genannten Vorschriften und Regelwerke gelten nur beispielhaft. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht.

Stoffe, Bauteile

Es ist erklärtes Ziel des Auftraggebers, dass keine Stoffe verwendet werden, deren Inhalt ganz oder teilweise als gefährliche Stoffe in der Gefahrenstoffverordnung aufgeführt sind.

Die Verwendung von asbesthaltigen Produkten ist nicht gestattet. Als Ersatz kommen vorzugsweise die in dem vom Bundesamt herausgegebenen Ersatzstoffkatalog ausgeführten Stoffe in Betracht.

Die Oberflächen aller Bauteile, Befestigungen, Verbindungselemente, etc. müssen ihrem Verwendungszweck entsprechend dauerhaft korrosionsgeschützt sein. Beschädigungen sind nach der Montage auszubessern.

Ausführung

Nebenleistungen Auftragnehmer

Die Leistung des Auftragnehmers umfasst sämtliche Leistungen, die zur Erstellung einer betriebsfähigen Anlage und zur Erfüllung aller behördlichen Auflagen erforderlich sind. Erforderliche Ausnahmegenehmigungen hat der Auftragnehmer zu erwirken. Sind keine technischen Forderungen in den Beschreibungen und den Plänen des Leistungsverzeichnisses vorgegeben, so ist dem Bieter die konstruktive Ausbildung freigestellt.

Der Stand der Technik, alle für den Aufzugsbau geltenden DIN-Normen, Vorschriften, Bestimmungen und Richtlinien müssen eingehalten werden. Neben der Lieferung aller Teile frei Baustelle und der Montage des gesamten Leistungsumfanges sind folgende Leistungen mit den Preisen des Angebotes abgegolten:

  • Das Abladen der Teile und der Transport derselben in das und innerhalb des Gebäudes.
  • Die Einholung der erforderlichen Genehmigungen, Gefahrenanalysen, auch Ausnahmegenehmigungen und die Durchführung aller behördlichen Abnahmen einschl. der dafür entstehenden Gebühren
  • Potentialausgleich zwischen den Anlagenbaugruppen im Triebwerksraum und Schacht etc. sind vom AN zu erbringen.
  • sämtliche Sicherungsmaßnahmen für die Arbeiten am Fahrschacht (Absturzsicherungen)

Lagermöglichkeiten sind mit der Bauleitung abzustimmen. Der Liefertermin muss gleichzeitig Montagebeginn sein.

Nach Auftragsvergabe sind die Ausführungszeiten mit der Projektleitung an Hand von Detailterminplänen durchzusprechen und abzustimmen.

Es muss davon ausgegangen werden können, dass die Arbeiten ohne Unterbrechung ausgeführt werden. Vor Montagebeginn wird eine Einweisung des Auftragnehmers in die örtlichen Gegebenheiten der Baumaßnahme vorgenommen und protokolliert.

Der Unterzeichner übernimmt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Erfüllung der Arbeiten und die Einhaltung der UVV.

Beschriftung

Anlagenteile sind dauerhaft zu beschriften. Prägebänder (z. B. Dymo-Band o. ä.) sind nicht zulässig.

Bezeichnungsschilder, soweit sie nicht DIN-Normen entsprechen, sind mit der Bauleitung in Form und Ausführung abzustimmen.

Elektrische Ausrüstung

Für die gesamte elektrische Ausrüstung sind die VDE-Bestimmungen VDE 0100, sowie die DGU anzuwenden, soweit in der TRA nichts anderes bestimmt ist.

Netzrückwirkungen und Störstrahlungen sind durch abgeschirmte Filter zu minimieren und entsprechend den VDEW-Richtlinien zu verwirklichen. Die Schutzziele des EMV-Gesetzes sind einzuhalten.

Baubesprechungen

An den stattfindenden Baubesprechungen hat der Auftragnehmer nach Abstimmung teilzunehmen. Der Auftragnehmer hat den Beginn, das Ende und eine Unterbrechung der Montagearbeiten mindestens 2 Tage vorher dem Auftraggeber und der Bauleitung mitzuteilen.

Übergabe der Pläne

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche zur Auftragserfüllung notwendigen Planungsunterlagen, Genehmigungen, etc. rechtzeitig vor Ausführungsbeginn zu beschaffen.

Dem Auftragnehmer obliegt die eigenverantwortliche Überwachung der Ausführung seiner Leistungen auf Übereinstimmung mit der vertraglich festgelegten Leistung sowie die Einhaltung der Vertragsbedingungen, gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien.

Der Auftragnehmer hat die für die Auftragserfüllung erforderlichen Montagepläne, Werkstatt- und Detailzeichnungen sowie Berechnungsunterlagen zu erstellen, mit dem Auftraggeber bzw. dessen Beauftragten abzustimmen.

Die Erstellung aller Zeichnungen hat auf der Basis der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Werkpläne und der notwendigen Aufmaße zu erfolgen, siehe Abschnitt Dokumentation.

Muster

Für die beschriebenen Leistungen sind Abbildungen, Anlagenzeichnungen und Muster dem Auftraggeber vor Ausführung zur Genehmigung vorzulegen.

Schweißarbeiten

Schweiß- und Trennarbeiten dürfen nur von amtlich geprüften Schweißfachkräften ausgeführt werden. Sämtliche Schweißnähte sind elektrisch zu schweißen und ggf. glatt zu verschleifen. Sämtliche erforderliche Löcher in Stahlbauteilen müssen gebohrt sein. Das Durchbrennen der Löcher ist nicht zulässig.

Bei Schweiß- oder Trennarbeiten auf der Baustelle ist grundsätzlich die Schweißerlaubnis bei der Bauleitung einzuholen.

Ersatzteilbeschaffung

Der Auftragnehmer verpflichtet sich bis zu 10 Jahren nach Ablauf der Gewährleistungszeit Ersatzteile nach gleicher Spezifikation wie bei der Erstbeschaffung zu liefern.

Schutzmaßnahmen

Das Gebäude ist in Benutzung. Beeinträchtigungen des Betriebes sind auf das Äußerste zu minimieren. Die unmittelbare Umgebung von Ausstellungsflächen und Besucherwegen sind vor Verschmutzung und Staubentwicklung mit geeigneten Maßnahmen zu schützen. Transportwege innerhalb des Gebäudes sind ggf. durch Schutzbelege zu schützen.

Verschmutzungen sind umgehend zu entfernen. Dies ist in die Angebotspreise einzurechnen und wird nicht gesondert vergütet.

Dokumentation

Für die Ermittlung der Angebotspreise sind der Leistungsbeschreibung Zeichnungen beigefügt, die im Auftragsfall vor Ort nochmals vom Auftragnehmer überprüft werden sollten.

Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall die nachstehenden Beschreibungen, Werk- und Montagepläne und Berechnungen vorzulegen und vom Auftraggeber genehmigen zu lassen.

Über den gesamten Schriftverkehr mit der technischen Überwachung erhält der Auftraggeber je eine Kopie per Email oder mit der Post.

Zusätzlich sind Anlagezeichnungen mit allen Angaben, wie Schachtbeleuchtung, Grubenzugangsleiter, einschließlich der für die bauseitig durchzuführende Elektroinstallation erforderlichen Angaben u. a. anzufertigen und dem Auftraggeber 15 Werktage nach Auftragserteilung zur Genehmigung vorzulegen.

Kabinenperspektivzeichnungen, Tür- und Portalansichten, Tableauzeichnungen und ausführliche Steuerungsbeschreibungen sind anzufertigen und dem Auftraggeber innerhalb von 15 Werktagen zur Genehmigung vorzulegen. Alle Erklärungen nach EU-Richtlinie einschl. der Bescheinigung über die Einweisung des Bedienungspersonals, der Werksabnahme, einer Wartungsanweisung u. a. gehören außerdem zum Leistungsumfang.

Zusätzlich sind alle Unterlagen über Baumusterprüfungen und die erforderlichen Berechnungen im Zuge des Prüfverfahrens zum Nachweis der Konformität auch dem Auftraggeber im Rahmen der Dokumentation zu übergeben.

Alle Unterlagen sind zweifach, in je einem Stehordner, max. DIN A3, gefaltet auf DIN A4, zu übergeben.

Die geprüften Zeichnungen, die zur Herstellung der Anlage dienten, sind auf einer CD als .dng Datei (Microstation Bentley) zusätzlich zu übergeben.

461 Personenaufzugsanlage 2019-07-25 AllTxt BoQLevel Bereich 2 Yes BoQLevel Abschnitt 2 Yes Item 4 Yes Index 1 No left 2 Material Lohn

LEISTUNGSPOSITIONEN

Personenaufzug

Die Positionen 1.10 bis 1.60. sind Preisanfragepositionen

für die Einzelkomponenten der Aufzugsanlage, die in der Pos. 1.70 angeboten wird.

Die Leistungsposition 1.70. beinhaltet

- die komplette Aufzugsanlage,

- incl. aller für die Funktion erforderlichen Komponenten,
- incl. der Pos. 1.10 bis 1.60,

- funktionsbereit, incl. aller Abnahmen.

Preisanfrage-/ Leistungspositionen

WithoutTotal Yes 1.000 psch

Fahrschacht

(Komponenten komplett liefern und betriebsbereit montieren).

Führungsschienen

Führungsschienen nach DIN 1511 mit Nut und Federn in gehobelter, blankgezogener Ausführung für Fahrkorb und Gegengewicht.

Die Schienenstöße müssen so verbunden werden, dass beim Überfahren keine Beeinträchtigung am Fahrverhalten festzustellen ist.

Schachtinstallation

Alle Kabel sind in Kabelkanälen zu verlegen. Befestigungen mit Kabelbinder sind nicht zulässig.

Zugentlastendes, drallfreies Hängekabel mit Reserveadern (20%) vom Fahrkorbschacht direkt zum Steuerschrank,

Elektronische Bauteile (Platinen) die sich im Fahrschacht befinden, müssen in einem geeigneten Gehäuse montiert werden. Elektronische Bauteile dürfen nicht ungeschützt im Schacht angebracht werden.

Schachtbeleuchtung

LED-Lampenleuchten, Schutzart IP 54, senkrecht eingebaut in Höhe der Türverschlüsse, in der Schachtgrube und im Schachtkopf. Lichtstärke nach EN 81.

Aufsetzpuffer

energieverzehrend, bauteilgeprüft.

Puffer mit Stützen auf den Boden der Schachtgrube geführt.

Anstrich Schachtgrube

Nach der Montage ist die Schachtgrube mit einem geeigneten staubbindenden Anstrich zu versehen. Ein Sockel von 200 mm ist umlaufend an den Grubenwänden auszuführen.

Einbauteile

Lieferung aller Beton-Ankerschienen und Gerüstbügel zur Befestigung von Schachteinbauteilen und Türen. Die Lieferung muss rechtzeitig vor den Betonarbeiten des Rohbauers erfolgen.

Dübel Arbeiten: Befestigungen dürfen nur mit zugelassenen Dübel erfolgen. Ein Nachweis über das Befestigungsmaterial muss erbracht werden.

Der Fahrschacht verfügt über eine Schachtgrube von ca. 1.00m (+-10cm gem. Standard des AN) und eine reduzierte Schachtkopfhöhe (2.600 mm).

Die Aufzugsanlage ist mit allen Massnahmen gem. DIN EN 81-21 auszurüsten, die für einen abnahmefähigen Zustand erforderlich sind.

Ebenso gelten die DIN EN 81-20-A3 und 81-70.

Fahrschacht

WithoutTotal Yes 1.000 psch

Triebwerk

(Komponenten komplett liefern und betriebsbereit montieren).

Ausführung als getriebeloser, frequenzgeregelter, maschinenraumloser Treibscheibenantrieb mit hohem Wirkungsgrad. Maschinenrahmen und Seilbefestigungen sind schwingungsgedämpften Elementen gegen das Gebäude zu sichern. Der Antrieb muss für mind. 120 Fahrten/Std. ohne Fremdkühlung ausgelegt werden.

Alle notwendigen Konsolen und Befestigungen im Fahrschacht müssen in dieser Position einkalkuliert werden. Die Auflagen zum Gebäude müssen schwingungsisoliert ausgeführt werden. Sämtliche Übertragungen auf den Baukörper sind durch geeignete Maßnahmen zu unterbinden.

Die Tragseile sind auszuführen in hochwertiger, mehrlitziger Drahtseilausführung, mit rechnerischem Festigkeitsnachweis, Seilsicherheit gem. Vorschrift. Aufzugstragseile nach DIN 3061-63 (mindestens 8-litzig und 152-drahtig), Gewichtsausgleichsseile falls erforderlich. Aufhängung an Federelemente zur Schwingungsisolation. Einschl. prüfen und einstellen der Seilspannung.

Seilrollen: Wartungsfreie Ausführung mit Wälzlagern. Durchmesser > 200 mm.

Der Frequenzumrichter gibt eine der Solldrehzahl entsprechenden Spannung / Frequenz an den Motor vor. Die Regelung erfolgt lastunabhängig bis Drehzahl 0; Fahrkurvenberechnung und Systemüberwachung durch Mikrorechner. Die Regeleinrichtung gewährleistet große Regelbereiche, stufenlose und einstellbare Verzögerung und Beschleunigung, sowie bündiges und stoßfreies Anhalten. Haltegenauigkeit +/- 3 mm. Nachregulierung.

Triebwerk

WithoutTotal Yes 1.000 psch

Türen (Technik)

(Komponenten komplett liefern und betriebsbereit montieren).

Ausführung der Türen als einseitig öffnende Teleskopschiebetür.

wenn nachfolgend nicht anders beschrieben

Schachttür
Die Türblattgehänge sind in kugelgelagerten Laufrollen mit geräuschdämmenden Belag auf blankgezogener Laufschiene mit runder Lauffläche zu führen. Es müssen Gegenführungen zur Sicherung gegen Ausheben und Notführungen vorhanden sein. Gehände, Lauschienen, Seiltrieb, Schaltgeräte und Anschläge müssen in einem Gehängekasten untergebracht sein, um einen ausreichenden Schutz gegen Fremdkörper und Schmutz zu garantieren.

Die Unterkonstruktion der Türschwelle, der Gehängekasten und die Türzargen müssen einen stabilen Rahmen aus gekantetem Stahlblech bilden.

Verriegelung der voreilenden Türblatt mit Hakenriegel. Riegelschalter als Einstechschalter. Der nacheilende Teil ist über einen Seiltrieb mit der voreilenden Türhälfte verbunden.

Eine Schließfeder soll bewirken, dass die Schachttür selbstständig geschlossen wird, wenn die Fahrkorbtür nicht in der Haltestellung steht.

Eine Notentriegelung im Türkämpfer muss mit Spezialschlüssel möglich sein.

Fahrkorbtür
Der Türantrieb ist als Linearantrieb mit einem frequenzgeregeltem 3 Phasen Asynchronmotor auszuführen. Wenn kein Befehl für die Türsteuerung vorliegt, ist der Motor spannungslos.

Elektrische Schließkraftbegrenzung:
Die Klemmkraft von maximal 150 N muss über die Steuerungselektronik des Türantriebs geregelt werden. Unterschiedliche Türlaufzeiten müssen getrennt einstellbar sein. Die Türen müssen die Anforderung der Schutzart IP20 erfüllen.

Schließbewegung (Funktionsbeschreibung)
Diese muss nach Ablauf einer einstellbaren "Tür-Offen-Zeit" eingeleitet werden. Das Motordrehmoment soll während der Schließbewegung nach erfolgtem Hochlauf auf einen einstellbaren Wert reduziert werden, damit die Schließkraftbegrenzung differenziert eingestellt werden kann. Auch bei Schleichdrehzahl muss eine Drehmomentreduzierung möglich sein.
Die Schließgeschwindigkeit kann kleiner der Öffnungsgeschwindigkeit, die Verzögerung wegabhängig eingestellt werden.
Die Schließbewegung soll unterbrochen werden, sobald ein Hindernis erkennbar wird. Durch Umsteuern muss sich die Tür auf die gesamte Öffnungsbreite öffnen.

Türschwelle
Türschwellen aus gekanteten Edelstahlprofilen, ausgelegt für eine Radlast von 500kg.

Türsicherungs- und -überwachungssystem
Zwischen Kabinen- und Schachttürblättern ist ein Lichtvorhang vorgesehen. Der Türeintrittsbereich ist von ca. 1 cm über Türschwelle bis ca. 150 cm Höhe zu überwachen.

Die Arbeitsweise muss mittels unsichtbarem Wechsellicht im Infrarotbereich erfolgen, um damit unempfindlich gegen Fremdlicht zu sein.

Beim Unterbrechen eines Lichtstrahles während des Schließvorgangs muss die Tür umgesteuert und vollständig geöffnet werden.

Die Wirksamkeit der Türsicherung ist bis zum vollständigem Schließen der Tür zu gewährleisten.

Unterschiedliche Tür-Offen-Zeiten
Es müssen verschiedene Tür-Offen-Zeiten definiert werden können, abhängig davon, ob der Fahrkorb auf einen Außenruf oder durch einen Innenkommando in das Stockwerk einfährt.
Liegt bei Einfahrt ein Außenruf und ein Innenkommando vor, so dominiert die längere Zeit.

Nachregulierung

Inspektionsfahrt über die gesamte Schachthöhe, Haltetoleranz +/- 5 mm, Nachregulierung bei offener Tür, Geschwindigkeitstoleranz bei Bemessungsbetriebsspannung in allen Lastzuständen +/- 5%, Geschwindigkeit.

Schachtürrahmen
Verkleidet aus Edelstahlblech Korn 220 geschliffen oder gebürstet.

Leibungsverkleidung an allen Schachttüröffnungen aus 8 mm Stahlblech, grundiert,

Leibungstiefe ca. 250 mm (nach Aufmass), mit angeheftetem Stahlwinkel, 10 x 10 x 1 mm, als Schattenfuge für bündiges bauseitiges Beiputzen.

Stahlbleche angedübelt mit Senkschrauben an Stahlbetonleibung. Schraubenlöcher sauber verspachtelt und verschliffen (malerfertig).

EP bezieht sich auf die Anzahl gesamt:

Schachttüren:                  5 Stück an der Schachtvorderseite
                                     1 Stück an der Schachtrückseite (gegenüber)

                                    

Fahrkorbtüren                  2 Stück (Durchlader)

Abmessungen:                jeweils 0,90 m breit x 2,00 m hoch

Türen (Schacht und Fahrkorb)

WithoutTotal Yes 1.000 psch

Kabinenausstattung

(Komponenten komplett liefern und betriebsbereit montieren).

Ausführung, wenn nachfolgend nicht anders beschrieben

Gestaltung Kabinendecke
Stahlblechdecke weiß lackkiert, RAL 9016, mit abgehängter Beleuchtungsdecke gem. Positionsbeschreibung

Kabinenwände,Kabinenvorderwand
Aus Edelstahlblech massiv, gekantet, Leinenstruktur

Kabinenboden
abgesenkt um bis zu 30 mm, vorbereitet zum Einbau eines bauseitigen Belags-

(Art siehe Positionsbeschreibung)

Handläufe
1 Handlauf aus Edelstahl, Durchmesser ca. 40 mm an einer Seitenwand gegenüber den Bedienlamellen angeordnet

Fahrkorb-Bedientableau
Es ist ein Bedientableau mit integriertem Bedienungs- und Anzeigeelementen vorzusehen.
Die Bedientableaus sind in der Seitenwand flächenbündig zu integrieren. Die Bedientableaus sind als durchgehende Installationslamelle mit Paneel-Abdeckung aus Edelstahlblech massiv, Korn 220 geschliffen und gebürstet vorzusehen.

Fahrkorbtürblätter und Schachttürblätter
siehe Beschreibung oben.

Schachtürrahmen
Verkleidet aus Edelstahlblech Korn 220 geschliffen oder gebürstet.

Kabinenausstattung

WithoutTotal Yes 1.000 psch

Steuerung

(Komponenten komplett liefern und betriebsbereit montieren).

Die Steuerung ist in einem geschlossenen, staubgeschützten Schaltschrank mit Fertiglack zu liefern. Mikroprozessorgesteuertes Informationsteil. Sicherheits- und Motorschaltkreis mit Netzfilter.

Im Lieferumfang der Steuerung müssen ein Betriebsstundenzähler, ein Fahrtenzähler, ein Fehlerspeicher und ein Fehlerdiagnosesystem enthalten sein. Hierfür ist auf der Rechnerplatine eine elektronische Anzeige vorzusehen. Der aktuelle Anlagenzustandsstatus muss an der Anzeige im Klartext abzulesen sein.

Die Steuerung muss ohne Laptop oder Servicetool zu bedienen sein. Eine ausführliche Dokumentation über die Steuerung ist mitzuliefern.

Die Schachtkopierung muss ohne Magnetschalter oder Schachtschalter durch ein digitales Wegstreckenerfassungssystem mit einem Geber zur Istwertüberwachung erfolgen.

Die Sammelsteuerung erlaubt die Registrierung mehrerer Fahrbefehle, die in der eingeschalteten Fahrtrichtung abgearbeitet werden. Das zuerst gegebene Kommando bestimmt die Fahrtrichtung; Innen- und Aussenkommandos werden optisch quittiert.

Anschlussmöglichkeit für Fernnotruf und Datenfernübertragung an die hausinterne Leitstelle des Auftraggebers, (entspricht der Leitzentrale in der Alarmzentrale des KIT), über Modem/LAN-Verbindung für Aufzugswärterersatz

Sprechanlage

mit Stromversorgung, ausgelegt für den Anschluss einer Sprechstelle mit separatem Hängekabel und Pufferbatterie im Steuerschrank Sprechstelle zwischen Fahrkorb-Bedientableau und Steuerschrank. (Außerdem bauseits beigestellte Sprechstelle, Einbau im Fahrkorbbedientableau/in Fahrkorbwand, Aufschaltung auf die vorhandene ständig besetzte Alarmzentrale des Campus in sep. Position beschrieben). Das vom Tableaus abgesetzte Notrufsignal erreicht die Alarmzentrale, die Sprechverbindung wird dann aufgebaut.

Dynamische Brandfallsteuerung nach EN 81-73

Mit Erscheinen des Signals „Brandfall“, ausgelöst durch ein Signal aus der Brandmeldeanlage (bauseitig, potentialfrei) an die Aufzugssteuerung, werden alle Außen- und Innenbefahrbefehle gelöscht und die Eingabe neuer Fahrbefehle gesperrt. Die optische Türsicherungs- und Überwachungssysteme werden überbrückt. Der Aufzug fährt in eine festzulegende Haltestelle und wird dort mit offenen Türen stillgesetzt. Mit Löschen des Signals „Brandfall“ geht der Aufzug wieder im Normalbetrieb.

Vorrangsteuerung

Die Anlage soll eine Vorzugssteuerung erhalten, die es ermöglicht innen und außen über einen Schlüsselschalter zu aktivieren.

Überwachungs- und Störmeldeeinrichtung

Anschluss an GLT (Schnittstellen in der Steuerung vorsehen). Alle Funktionen sind auf separate, über pot.-freie Kontakte zur Verfügung gestellte, mit GLT bezeichnete Trenn-Klemmleisten in einem abgeschotteten Bereich zu führen. Die Funktionen der Anlage dürfen durch den Anschluss an die GTL weder eingeschränkt noch abhängig gemacht werden. Am Aufzug sind folgende Funktionen und Meldungen bereitzustellen: Alle gem. dem „Aufzugswärterfunktion“ erforderlichen Signalisierungen, Brandfall.

Übergabepunkt mittels Reihenklemmen im Schaltschrank. Die Reihenklemmen sind im Schaltschrank separat auf einer Hutschiene zu setzen und besonders zu kennzeichnen.

Aus Kompatiblitätsgründen sollte die Steuerung dem Fabrikat/Typ: NEW FST2XT entsprechen.

Steuerung

WithoutTotal Yes 1.000 psch

Bedien- und Anzeigeelement

(Komponenten komplett liefern und betriebsbereit montieren).

Im Fahrkorb

Lichtumrandete Kurzhubtaster MT56 mit Metallkappe aus Edelstahl behindertengerecht nach EN 81-70.

Gravierte blindengerechte Aufschrift der Etagen und der Ausgangsetage.

Grün umrandete Rosette im EG.

Schlüsselschalter für Vorzugsfahrt mit Halbprofilzylinder (Vorbereitet für die Aufnahme eines bauseits gestellten Profilhalbzylinder). Gravierung in der Bedientafel „Aufzug im Brandfall nicht benutzen“. Stockwerkstaster mit Rufquittierung,

Taste „TÜR-AUF“

Taste „TÜR-ZU“

Feld für Notbeleuchtung nach EN 81

Typenschild nach EN81

Tastenelement zum Aufbau einer Sprechverbindung zur ständig besetzten Stelle.

Gelb umrandete Rosette für den Notruf.

Etagenanzeige über ein LCD Display inkl. Uhr, Datumsanzeige, Richtungspfeilen und Sonderzeichen.

Anfertigung erst nach Freigabe der Tableau- und Kabinenzeichnung durch die Bauleitung

An den Haltestellen

Lichtumrandete Kurzhubtaster mit Metallkappe aus Edelstahl behindertengerecht nach EN 81-70; Taster D = 50 mm, Standanzeige mit Weiterfahrtpfeilen in der Deckplatte integriert.

In den Deckplatten muss der Hinweis: „Aufzug im Brandfall nicht benutzen“ eingraviert werden.

Bedien- und Anzeigeelemenet

Yes 1.000 psch

LEISTUNGSPOSITION:

Aufzugsart und Anzahl : 1 Stück Personen-Aufzug gem. o.g. techn. Beschreibung,

                                                            und der genannten Vorschriften und Richtlinien,

                                                            als getriebeloser Seilaufzug, mit Ausgleichsgewicht, ohne Maschinenraum.
                                                            Durchlader, Türanordnung gegenüberliegend

Tragkraft :                                             1.000 kg oder 14 Personen

Förderhöhe :                    ca. 13,20m

Haltestellen :                 6 Stück

Schachttüren :               5 Stück an der Schachtvorderseite
                                     1 Stück an der Schachachtrückseite (gegenüber)

                                     Abmessungen: 0,90 m breit x 2,00 m hoch

                                     gem. Pos. 1.30

Geschwindigkeit :          v = 1,0 m / sec.

Steuerung :                   Einknopf-Sammelsteuerung

                                      Steuerschrank im 2.OG (Elektro-Verteilerraum)

Schachtabmessungen : Breite:                              1,60 m

                                     Tiefe:                                 2,71 m

                                     Schachtgrube: 0,90 - 1,10 m gem. Standard des Bieters

                                     Schachtkopf: 2,60 m

Der Fahrschacht verfügt über eine Schachtgrube von ca. 1.00m (+-10cm gem. Standard des AN) und eine reduzierte Schachtkopfhöhe.

Die Aufzugsanlage ist mit allen Massnahmen gem. EN 81-21/ 81-70 auszurüsten, die für einen abnahmefähigen Zustand erforderlich sind. Dies ist in den EP einzukalkulieren

Maschinenraumanordnung : ohne

Antrieb :                        platzsparende getriebelose Antriebseinheit mit Treibscheibe (Treibscheibe direkt auf Motorwelle, ohne Riemenumlenkungen etc.) und speziellen Aufzugstahlseilen. Hochwertige, mehrlitzige Ausführung, mit rechnerischem Festigkeitsnachweis.

                                     Gurte oder Kunststoffseile werden aufgrund einer zu ermöglichenden günstigen Ersatzteilbeschaffung als Tragmittel nicht zugelassen!

Die energiesparende Antriebseinheit muss mit einer stufenlos regelbaren Frequenzregelung ausgeführt werden.
Antriebe mit Riemenübersetzung oder ähnlichem sind nicht zugelassen. Es werden nur Synchronmaschinen wie Ziehl-Abegg Zetatop oder gleichwertig zugelassen.

                                     gem. Pos. 1.20

Stromart :                      Drehstrom 400 / 230 Volt 50 Hz

                                     Fahrten pro Stunde: mind. 120 F/h

Kabinenabmessung :     Breite:                               1,10 m

                                     Tiefe:                                 2,10 m

                                     Höhe:                                2,10 m

Kabinendecke               mit Abhängung aus VSG-Glas, mit weisser Verbundfolie, darüber

                                      LED-Ausleuchtung, Lichtfarbe ca. 3.000 K. Revisionierbar konstruiert.

Kabine:                          Kabinenboden vorbereitet für bauseitigen Einbau eines Natursteinbelags, gesamt 30 mm stark.

                                     zusätzlich ausgestattet mit einem Spiegel (kabinenhoch, ca. 80 cm breit ) an einer Längsseite

Fahrkorbtüre :               als zweiteilige, einseitig automatisch öffnende Teleskop-Schiebetür.

                                     gem. Pos. 1.30

Schachtabschlusstüren: als zweiteilige, einseitig automatisch öffnende Teleskopschiebetüren,

                                     gem. Pos. 1.30

EP für komplettes Herstellen, Liefern und Montieren der Aufzugsanlage gem. Techn. Beschreibungen (siehe oben) und Positionstext, TÜV- abgenommen und funktionsbereit, incl. sämtlicher Revisionsunterlagen.

Personenaufzug 210 x 110 cm

1.000 Stck

Aufzugswärtermodul

Anschluss an 3 Fernüberwachungen und passend zu vorgenannter Aufzugssteuerung zur Überwachung von Sicherheitskreis, Haltegenauigkeit, Fahrkorbbeleuchtung, Fahrkorbtür, Notruf-Taster und Tür-Auf-Taster, integriertes Aufzugswärtermodul nach § 20 Aufzugsverordnung, einschl. Software.

Versorgungsspannung: 24 V DC

Stromaufnahme: 500 mA (24V)

Anschlüsse: 9-poliger D-Sub; RJ-45 Amtsleitung, R J-45 Ethernet einzubauen ist in Steuerschrank-Türinnenseite.

Fabrikat: Newlift

Typ: LSM 24/7.E

Aufzugswärtermodul komplett liefern und montieren und funktionsfähig anschliessen.

Aufzugswärtermodul

1.000 Stck

Notrufgerät

Entsprechend Richtlinie 95/16/EG (Anhang I, Punkt 4.5) ist ein Kommunikationssystem zwischen dem Aufzugsfahrkorb und einer ständig besetzten Stelle zur Aufnahme der Aufzugsanlage nachzuweisen.

Die Notrufweiterleitung erfolgt über FM-Netz zum Campus Süd.

Fabrikat:        Schneider Intercom

Typ:                                   ET 862

Die Notrufeinrichtung ist in der Montageplanung mit dem AG abzustimmen.

Notrufgerät komplett liefern und montieren und funktionsfähig anschliessen.

Notrufgerät

Yes 1.000 psch

Abnahmepapiere:

Die Abnahmepapiere nach EN81 sind 3-fach in deutscher Sprache in einem Stehordner zu übergeben. Sämtliche Unterlagen sind in digitaler Form, Format PDF, auf einer CD zu liefern.

Mitzulieferndes Zubehör:

  • Handlampe mit 5 m Zuleitung
  • Notentriegelungsschlüssel 3 Stück
  • Schaltschrankschlüssel      3 Stück
  • Aufhängeschilder "Inspektion" für jede Etage
  • Aufstellschilder "Aufzug außer Betrieb" für jede Etage

Abnahmepapiere / Zubehör

Yes 1.000 psch

Zum Lieferumfang gehören folgende Unterlagen:

- Aufzugsprüfbuch mit ausgefülltem Stammblatt sowie bescheinigter Abnahmeprüfung nach DIN 15030

- gültige Ausführungspläne (Anlagenzeichnung)

- Statische Berechnungen (soweit erforderlich bzw. gefordert)

- Stromlaufpläne aller Einrichtungen und Geräte

- Betriebsanleitungen, Gerätedokumentationen und Handbücher nach DIN 8418

-EG-Baumusterprüfbescheinigungen aller eingebauten Komponenten

- Erstellung eines Schalt- und Klemmenplans mit Schnittstellen zur Gebäudeleittechnik auf CAD-System (Schaltungsunterlagen nach DIN 40719-Teil 3)

- Stücklisten mit Herstellerangaben und Typenangabe

- Aufbauplan der Steuerung

- Messprotokoll einer durchgeführten Schleifen- und Widerstandsmessung gem. VDE

- Gefahrenanalyse/ Gefährdungsbeurteilung

- Herstellererklärung

- Konformitätsbescheinigung

- EG-Baumusterprüfbescheinigungen aller eingebauter Komponenten

- CE-Zeichen

Berechnungsunterlagen:

- Treibfähigkeitsberechnung der Treibscheibe

- Tragfähigkeitsberechnung der Seile / Seilattest

- Alle notwendigen Unterlagen für den TÜV

- Alle Baumusterprüfbescheinigungen aller sicherheitsrelevanter Bauteile (Lastmessung, etc) gem. EN 81-1 und Betriebssicherheitsverordnung

Lieferung der Unterlagen in 2-facher kopierfähiger Fertigung und digital auf CD-ROM

Revisionsunterlagen (in Ordner eingeheftet in Reihenfolge)

Anzahl 2 Satz Unterlagen in vorgeschriebenem Umfang jeweils in beschrifteten Ordnern

EDV-Standard der ZEICHNUNGSUNTERLAGEN :

s. Vorbemerkungen

Der EP bezieht sich auf die Lieferung der kompletten Dokumentation, wie beschrieben.

Dokumentation

Yes 1.000 psch

Abnahmegebühren inkl. Nebenkosten

Abnahmegebühren und Nebenkosten zur Abnahme. Der AN übernimmt die Kosten für die Gebühren zur Vor- und Bauprüfung. Für die Prüfung ist die regional zuständige Vertretung des TÜV zu wählen. Ferner sind in die Kosten die Stellung der Gewichte zur Prüfung und zur Messung durch den vom Bauherrn eingesetzten Fachplaner enthalten. Beizustellen ist ferner der Fachmonteur vom AN.

Die Koordination zur TÜV-Sachverständigenabnahme übernimmt der AN.

Abnahme und Übergabe der Anlage im Beisein des Auftraggebers mit Einweisung des Betreiberpersonals und Aushändigung der erforderlichen Unterlagen wir Betriebsanleitung, Installationsattest und Wartungsbuch.

Abnahmegebühren

1.000 St

Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für die Aufzugsanlage

gem. §3 BetrSichVO mit Festlegung der Prüf-/Wartungsfristen


Die Gefährdungsbeurteilung soll sowohl Gefährdungen und daraus abgeleitete Maßnahmen hinsichtlich der Mitarbeiter als auch hinsichtlich der Prüfung / Wartung der Aufzüge enthalten.

Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung

Yes

Bieterangaben

Zu den in unserem Angebot „AufzugsanlageKIT Bau 70.16“ enthaltenen Leistungen machen wir folgende Angaben. (Das technische Datenblatt ist vollständig ausgefüllt, spätestens auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, vorzulegen)

Türsicherungs- und überwachungssystem: Fabr. Typ:

'

....................................................'

Steuerung:

'

....................................................'

Diagnosemöglichkeiten und Funktionen gem. Pos. Beschreibung „Steuerung“? ja / nein

Antriebsplatzierung

'

....................................................'

Hersteller des Motors/ Typ:

'

....................................................'

Motor:           

'

....................................................'

                    KW

Nennstrom:    

'

....................................................'

A

Anzugstrom:  

'

....................................................'

                    A

Hersteller Antrieb/ Typ

'

....................................................'

Hersteller Frequenz-Umrichter/ Typ

'

....................................................'

Hersteller der Winde/ Typ

'

....................................................'

Hersteller des Motors/ Typ:

'

....................................................'

Hersteller der Steuerung/ Typ:

'

....................................................'

Hersteller des Fahrkorbs/ Typ:

'

....................................................'

Hersteller der Schachttüren/ Typ:

'

....................................................'

Hersteller Türantrieb/ Typ:

'

....................................................'

Hersteller Gegensprechanlage:

'

....................................................'

Aufzugshersteller/ Typ:

'

....................................................'

Lieferzeit nach technischer Klärung

'

....................................................'

                    Wochen

.......................................................................................................................................................

Ort                                                        Datum                                rechtsgültige Unterschrift

Bieterangaben

WARTUNGSANGEBOT

Wartung

Die Wartungsleistungen sind Bestandteil der Submission und werden bei der Vergabe für die Dauer von 4 Jahren gewertet.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, im Zusammenhang mit der Wartung diejenigen Instandsetzungsarbeiten auszuführen, die zur Wiederherstellung des Sollzustandes unerlässlich sind und den normalerweise zu erwartenden Zeitaufwand für die Wartung nicht wesentlich erhöhen.

Andere Instandsetzungsarbeiten hat der Auftragnehmer auf Anforderung in angemessener Frist auszuführen. Hierfür ist ein gesonderter Vertrag zu schließen. Auf Übertragung dieser Leistung besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer ist auch außerhalb der regelmäßigen Wartungstermine verpflichtet, die Störungen, die die Sicherheit oder den Betrieb der Anlagen gefährden oder ausschließen, nach Aufforderung (<24 Std.) zu beseitigen.

Die Leistungen sind so auszuführen, dass Betriebsbereitschaft und Sicherheit der Anlagen erhalten bleiben. Die allgemeinen anerkannten Regeln der Technik, die gesetzlichen Bestimmungen und Schutzvorrichtungen, insbesondere die Unfallverhütungsvorschriften, sind zu beachten.

Der Auftragnehmer hat die Leistung mit seinem Betrieb zu erbringen.

Er darf Teile der Leistung mit Zustimmung des Auftraggebers an Nachunternehmer übertragen. Er ist verpflichtet, qualifizierte Fachkräfte einzusetzen.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle zur Erbringung der Leistungen benötigten Hilfsmittel (z. B. Messgeräte und Werkzeuge) und Hilfsstoffe (z. B. Schmier- und Reinigungsmittel) zu liefern bzw. zu stellen. Der Auftragnehmer hat nach jeder Wartung Art und Umfang der ausgeführten Leistungen einschließlich der eingebauten Teile in eine Auflistung einzutragen und die bei der Wartung getroffenen Festlegungen über den Zustand der Anlage, auch über etwaige in absehbarer Zeit notwendig werdende Instandhaltungsarbeiten, in einem Arbeitsbericht anzugeben.

Mit dieser Pauschale sind abgegolten:

Alle Nebenkosten, z. B. Fahr- und Transportkosten, Auslösungen, Tage und Übernachtungsgelder, Schmutz- und Erschwerniszulagen, Überstundenzuschläge abgegolten.

Die Vergütung wird jährlich jeweils nach Ausführung der Arbeiten gezahlt.

Beschreibung Wartung

Wartungsangebot

1.000 Jahr

Gewährleistungswartung

Vollunterhaltung, bestehend aus Inspektion und Sichtkontrolle, Prüfung der Sicherheitsbauteile und Verschleißteile, schmieren entsprechender Teile gemäß Wartungsanweisung, reinigen betriebsbedingter Verschmutzung.

Lieferung der erforderlichen Schmier- und Reinigungsmittel, Signal- und Quittierungslampen,

Monteurstellung zur TÜV-Abnahme, Prüfmittelstellung, Ölwechsel, falls erforderlich,

Personenbefreiung, die entsprechende Unterweisung erfolgt durch den AN.

Instandsetzung der Verschleißteile, Tragmittel und Treibscheibe wenn erforderlich.

Kostenlose Lieferung und Austausch von Ersatzteilen,

Störungsbeseitigung rund um die Uhr (<24 h)

EP pro Jahr unter der Bedingung, dass eine Beauftragung der Wartungsleistung für 4 Jahre erfolgt.

Wartungsvertrag-Pauschale

STUNDENLOHNARBEITEN

Lohnstunden-Verrechnungssätze zum Nachweis für Arbeiten, die sich vorab nicht genau spezifizieren können. Stundenlohnarbeiten werden nur auf besondere Anweisung der Bauleitung ausgeführt und vergütet.

Die Abrechnung erfolgt nach Verrechnungssätzen Euro/h gegen Nachweis der tatsächlich geleisteten Arbeiten ohne Wegezeit und dem tatsächlichen Materialverbrauch nach Auflistung, pauschale Abrechnungseinheiten werden nicht anerkannt.

Die Stundenlohnverrechnungssätze enthalten:

- Lohn- und Gehaltskosten incl. Nebenkosten,
- Sozialkosten einschl. Sozialkassenbeiträge,
- Gemeinkostenanteile und Gewinn, - Fahrtkosten

- Kleingeräte bis zu einem Neuwert von 2.000,00 Euro.

Die Stundenlohnverrechnungssätze gelten für Arbeiten an Werktagen ab 6.00 h bis zu Beginn der Nachtzeit. Zuschläge für vom Auftraggeber angeordnete oder zu vertretende Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit sind gesondert nachzuweisen, sie werden in Höhe der tariflichen Vereinbarung vergütet.

Auf den Stundenzetteln muß folgendes angegeben werden:

- Vor-und Zuname, Beruf bzw. Lohngruppe nach Tarif

- Arbeitsleistung nach Zeit, Ort und Dauer,
- Verbrauch an Baustoffen,
- Wenn Maschinen abgerechnet werden dürfen, die Benutzung von Maschinen mit genauer Leistungsangabe, getrennt aufgestellt nach Zeit, Ort und Dauer.


Die vom Auftragnehmer oder seinem Bevollmächtigten unterschriebenen Stundenzettel müssen für jeden Kalendertag getrennt ausgestellt sein und sind täglich, grundsätzlich jedoch wöchentlich der Bauleitung in doppelter Fertigung zur Anerkennung vorzulegen. Nachträglich eingereichte Stundenlohnzettel werden nicht anerkannt.

ZTV Stundenlohnarbeiten

Stundenlohnarbeiten

16.000 Std.

Facharbeiter

Facharbeiter

16.000 Std.

Helfer

Helfer

HINWEIS ZUR BIETERUNTERSCHRIFT:

Unterzeichneter Anbieter erklärt, daß er alle Angebotsunterlagen eingesehen hat und sich, wo nötig durch Rücksprachen und Baustellenbesichtigung ein klares Bild der Arbeitsbedingungen, dem Umfang und der Durchführbarkeit der zu leistenden Arbeiten gemacht hat.

Mit seiner Unterschrift anerkennt er alle vorstehenden Bedingungen und verpflichtet sich im Auftragsfalle zur Annahme und Durchführung der Arbeiten zu den im Leistungsverzeichnis eingesetzten Einheitspreisen.

Wichtiger Hinweis:

Bitte die beigefügte Angebotserklärung (KIT-Formular) ausfüllen und unterschreiben!

Bei fehlender Unterschrift auf der Angebotserklärung bzw. Fehlen der

Angebotserklärung gilt das Angebot als nicht abgegeben.

Hinweis zur Bieterunterschrift